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Vademecum des Wanderers





Willkommen werter Reisender ferner Tage auf diesen lehrreichen Seiten,
die dich dem Leben auf mittelalterlichen Märkten näher bringen sollen.
Da es die von uns dargestellte Zeit ist,
werden wir uns hier inhaltlich vor allem auf das 11. Jahrhundert
plus/ minus ein paar hundert Jährchen beschränken und dir zeigen, wie man in dieser Zeit auf den Pilgerpfaden oder in der freien Natur unter freiem Himmel gelebt haben könnte.
Wir praktizieren nachempfundenes Mittelalter, das heißt, dass wir zwar etwas darstellen, vor allem aber nachvollziehen wollen, wie Dinge zur damaligen Zeit funktioniert haben, wie die Leute getickt haben mussten und vor allem, wie damals gelebt wurde.
Dazu beschränken wir uns großteils auf Mittel, die man zur damaligen Zeit schon hatte oder hätte haben können. Wir wollen in unserem Lager vor allem wissen, wie die Dinge funktionieren, indem wir spüren, wie der Ton sich formen lässt,
schmecken, wie mittelalterliche Rezepte, so ungewöhnlich sie auch sein mögen auf der Zunge liegen,
riechen, wie das Fleisch über der Feuerstelle geräuchert wird oder aus Milch Käse gemacht wird.
Uns reicht es nicht nur zu sehen, was ein paar kunstbegabte Menschen über noch weniger, meist hochgestellten Leuten zu Papier gebracht haben oder zu hören, wie ein paar Kleinliche über das A oder nicht A auf Mittelaltermärkten diskutieren.
A steht unter Menschen der Szene meist für authentisch, also, wenn etwas von Machart und Design nicht von einem Gegenstand zu unterscheiden ist, wie er zur damaligen Zeit auch produziert wurde.
Auch wenn die Frage nach der Authentizität eine wirklich spannende ist, beschäftigen wir uns in unserem eigenen Sinn lieber mit dem A wie ambientetauglich.
Zwar ist es schön, wenn man eine Truhe aus selbst geschlagenem Holz mit Hasenleim und selbst geschmiedeten Nägeln gefertigt hat und diese voller Stolz in der entschleunigten Atmosphäre eines Mittelaltermarktes zur Schau stellen kann aber wo soll man heute noch die Zeit und vor allem das Geld aufbringen, auf diese Weise zu arbeiten?
Hier, Leser ferner Tage, kannst Du lesen, wie wir mit Alltäglichem, das man so findet und niemals viel kostet ein Lager auf die Beine gestellt haben, das weit und breit seines Gleichen sucht, denn wir igeln uns nicht ein, wie so manches Lager mit seinem ach so authentischen Prunk und Tand, sondern bieten dem Neugierigen allerlei Spannendes zum Nachmachen und weiter Erzählen.
Viel Spaß beim Lesen unseres „Vademecum des Wanderers“ wünscht dir Witold Broll, oder einfach nur Broll. Ein keltisch christlicher Wanderprediger auf iroschottischer Mission.

Dargestellte Geschichte des Lagers: Anno 1116

Rundgang durch unser Lager: Die Feuerstelle

Rundgang durch unser Lager: Die Gemüsefässer

Rundgang durch unser Lager: Die Hängematte

Rundgang durch unser Lager: Die Tafel

Rundgang durch unser Lager: Die Zelte

Zur Gewandung: Die Hose

Zur Gewandung: Die Mönchskutte

Zur Gewandung: Die Tunika

Zur Gewandung: Farben

Zur Gewandung: In der Romanik

Zur Gewandung: In Schottland

Zur Gewandung: In Skandinavien


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