ISA Navigation


In Signum Aranea


Das nächste Lager beginnt in: 246 Tagen

Anmelden
nicht angemeldet
Registrieren

Sippengesetz





Jeder Lagerer weiß, dass es zwei Welten gibt, oder zwei Seiten einer Münze:
Die eine Welt ist das Lager mit all seinen Abenteuern und seiner atemberaubenden Pracht.
Die andere Welt jedoch ist die Welt vor und nach einem solchen Lager, denn so ein Markt will organisiert sein und jedes Zelt muss transportiert, aufgebaut, abgebaut und gepflegt werden.

In dieser Kategorie versuchen wir diese zwei Welten in Einklang zu bringen, damit jeder Markt für jeden entspannt begangen werden kann.

Des Pilgers 10 Gebote
Morgenandacht
Heerlagerordnung vom MPS
Lagerobulus

Es ist so und es wird vorraussichtlich auch so bleiben, dass "In Signum Aranea"´s meiste Heerlager auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum stattfinden.
Deswegen stelle ich hier ein paar Verhaltensregeln auf, die ein jeder unter dem Spinnenbanner auf einem MPS (und anderen Märkten auch) zu beachten hat:
Morgens:

Aufgaben morgens:

Wenn zum Marktbeginn (die Tore für die Besucher werden geöffnet) dann alles geklärt, gespült, sauber und ordentlich ist, kann auch (gegen 11 Uhr also) gefrühstückt werden.
Das Frühstück besteht meistens aus Haferbrei mit Obst oder selbst gebackenem Brot mit Dauerwurst und Käse, was unter anderem zur Schaustellung unseres Lagers für die Besucher dient.
Nach dem Frühstück spült ein Teil der Lagerer das Geschirr und räumt den Tisch wieder frei, während der andere Teil mit dem Banner zur Markteröffnung (Offizielle Markteröffnung auf der Bühne von Bruder Rectus mit Inszenierungen) geht.

Bis zur Pilgerreise (Uhrzeit wird morgens bekanntgegeben) kann dann gemacht werden, was man will.
Wer das Lager verlässt, schaut kurz vorher folgende Stationen ab, bevor er geht:

Ist noch etwas zu erledigen, wird das bitte schnell getan oder jemand anderes darum gebeten. danach meldet Ihr Euch bei der Lagerleitung ab, damit der Überblick nicht verloren geht.

Kurz vor der Pilgerreise finden sich bitte alle wieder im Lager ein, damit nicht zu wenige für ein ordentliches Aufgebot zur Verfügung stehen.

Nach der Pilgerreise gibt es keine Pflichttermine mehr, denkt aber bitte daran, euch ab und zu mal wieder im Lager blicken zu lassen und spätestens zum Essen mal wieder da zu sein.
Abendessen gibt es in den Abendstunden. Nach dem Abendessen gilt für Sauberkeit im Lager dasselbe wie nach dem Frühstück.

Für alle Gäste/ Mitlagerer:

Nach jedem Essen, spült Euer Geschirr mal eben ab oder bittet nett jemanden darum das zu tun.
Das Kochgeschirr macht schon weiß Gott genug Arbeit und außerdem ist später das Geheul groß, wenn estwas kaputt ist, weil der Hornlöffel zu heiß gespült wurde oder das geschniedete Messer anfängt zu rosten.
Das Regal ist ein Dekoobjekt in unserem Lager. Es soll weder überladen oder chaotisch aussehen, noch sollen sich darin unpassendes (ich verwende hier mit Absicht das Wort authentisch nicht) Besteck oder Geschirr befinden.
Auch unser Räucherwerk, das über der Feuerstelle oder unter dem Sonnensegel hängt ist ein Dekoartikel. Natürlich kann die Wurst auch gegessen werden, aber wann, wie und manchmal auch ob überhaupt entscheidet die Lagerleitung. Wir finden, dass unser Lager mit diesen Artikeln besser aussieht als ohne und niemand hat was davon, wenn alle Deko Samstag Abend schon nicht mehr für Sonntag hängt.
Allgemein zum Essen:
Unser Hauptaugenmerk liegt für die Besucher auf der Feuerstelle.
Wir präsentieren mittelalterliches Lagerkochen und Essen, lassen vielleicht probieren und erklären manches.
Zu diesem Zweck gibt es in diesem Fall bei uns auch mal mittelalterliche Buchweizengrütze oder Bohneneintopf.
Bohnen müssen lange einweichen und können ebenso lang zur Dekoration stehen bleiben und jegliches ungewöhnliche Getreide.
Zwar gibt es auch mal selbst geräucherten Fisch auf den Tisch oder es wird zünftig gegrillt oder es gibt sogar ein paar Rebhühner mit Butter und Speck vom Feuer nach mittelalterlichem Originalrezept, wenn man dran kommt, aber es beschwert sich gefälligst niemand, wenn die Hauptmahlzeit mal nicht aus Fleisch mit Beilage besteht. Das ist weder authentisch, noch gesund, oder finanziell vereinbar.
Ein Hänger kostet uns 150€ im Monat. Das ist schon ein Schnäppchen.
Aber wenn wir im Monat ca. dreimal auf ein Lager fahren sind das allein 50€ pro Lager exklusive Benzin, was wir zur An- und Abfahrt für knapp gerechnet 50€ verfahren. Macht also 100€ pro Lager nur um dort auf- und abbauen zu können.
Dann muss das Lager auch abends beleuchtet werden. Lampenöl ist mit 2-3€ / Liter nicht billig. Räucherwerk, dass dazu auch noch vernünftig aussieht und jegliches Getreide, was nicht fein gemahlenes Weizenmehl ist, kostet.
Beschwert Euch also nicht über Euren Gastbeitrag.
Alles in allem: Lagern heißt Lagern und nicht günstig aufs Festivalgelände kommen oder Campingurlaub oder Grillen und Saufen. Lagern bedeutet, dass wir etwas darstellen wollen und etwas erleben wollen, was in der heutigen Zeit nicht mehr möglich ist. Lagern heißt bei all dem Spaß den man hat auch Verzicht und Verpflichtung, sowie Arbeit und Regeln, die es zu befolgen gilt. Wer auch nach 2 Jahren mitlagern weder Markttaugliches Besteck oder Geschirr, noch eine halbwegs vernünftige Gewandung hat oder mit Turnschuhen statt wenigstens barfuß herumläuft und um 12 Uhr mittags sein erstes Bier aufmacht, dem spreche ich den nötigen Ernst bei der Sache ab und er soll zusehen, wo er demnächst im Zelt unterkommt.

A wie Authentisch
Die Frage, was authentsch ist und was nicht, ist ein sehr weites Feld. In vielen Texten zur Organisation des Lagers wird dieses Wort häufig sehr bedenkenlos verwendet und deswegen hier eine Erklärung: Historische Authentizität bedeutet, dass ein Artefakt tatsächlich aus der vermuteten Zeit stammt oder tatsächlich der historischen Figur gehörte. Das ist unschwer zu erkennen nicht unsere Definition. Authentizität im Theater oder allgemein der Rhetorik ist umgangssprachlich mit Glaubwürdigkeit zu beschreiben. Glaubwürdig sind Dinge im Lager denen man nicht ansieht, dass es keine Gegenstände früherer Zeiten sind. Entweder wirken Materialien durch ihre Verarbeitung authentisch oder es werden sogar authentische Materialien verarbeitet. Im Zusammenhang der Authentizität wird auch oft die „Husse“ verwendet. Das ist ein der äußeren Form des Gegenstandes angepasster Überwurf aus authentischem Material, um diesen vollständig zu verdecken.

Pilgerfibel
neben eurer authentischen Gewandung und alles für eine Übernachtung müsst ihr auf jeden Fall mitbringen: