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Das nächste Lager beginnt in: 13 Tagen

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Morgenandacht




Von jedem Lagerer unter dem Spinnenbanner gehört, verstanden und verinnerlicht.

  1. Vor- und Nachbereitung
    Vor einem Mittelaltermarkt stehen für alle Mitglieder mindestens eine Woche ununterbrochene Vorbereitungszeit an und nach einem Mittelaltermarkt mindestens eine Woche der Mühseligen Nachbearbeitung, während ihr vorher nichts weiter zu tun habt, als euer Bündel zu schnüren und euch anschließend einfach wieder dem Alltag ergeben könnt. Wir Mitglieder müssen jedes Lager zusätzlich zu unserem Alltag gestalten und planen. Das ist ARBEIT, also entlastet uns wenigstens während des Marktes. Helft uns, das Lager so entspannt wie möglich ablaufen zu lassen und gönnt unseren Mitgliedern nach der schweren Vorbereitung und vor dem Sturm der Nachbereitung wenigstens das Lager zum Verschnaufen.
  2. Mitglieder vor Gästen
    Broll hat die absolute Oberaufsicht über das gesamte Lager.
    Er wird zu Rate gezogen, gefragt, gebeten, egal, worum es geht.
    Sollte Broll beschäftigt, verhindert oder nicht anwesend sein wird Conny dieselbe Aufmerksamkeit zuteil.
    Nach Ihm hat sie den größten Überblick übers Lager und Mutter und Sohn schließen sich über das Lager generell immer untereinander kurz.
  3. Die Tafel hat sauber gehalten zu werden
    Schalen mit Lebensmittel in die Mitte der Tafel und ein(!) Set Geschirr, sauber vor den entsprechenden Sitzplätzen. Meist besteht das Geschirr bis zum nächsten Essen nur aus einem Becher. Müll hat auf der Stelle entsorgt zu werden und unauthentisches Untensil verdeckt (sofern immer verfügbar) oder weggeräumt zu werden.
    Die Tafel und das gesamte Lager müssen von Touristen von allen Seiten einsehbar sein.
    Nichts Unauthentisches wird einfach nur irgendwo hinter versteckt!
  4. Wer das Lager verlassen möchte, fragt bitte die Lagerleitung (Broll oder Conny), ob vorher noch etwas ansteht und versucht nach ein bis zwei Stunden wieder vorbei zu schauen.
    Sollte vorher noch Arbeit zu erledigen sein, wird diese bitte erledigt und Dinge wie Wasser und Feuerholz, die auf dem Rückweg mitgebracht werden sollen nicht vergessen.
    Das Lager darf niemals allein gelassen werden!
    Lageristen, die seltener das Lager verlassen und sonst immer Lagerwache haben, haben Priorität vor denen, die häufiger unterwegs sind.
    Das gilt auch, wenn diverse Künstler ihren Auftritt haben, die man gerne sehen möchte.
    Meist findet sich allerdings eine Lösung.
  5. Jeder benutzt sein eigenes Geschirr.
    Sollte ihm etwas fehlen, kann er den Besitzer fragen, ob man sich das Geschirr leihen kann.
    Ein einfaches „nein“ wird dabei auch beim ersten Fragen akzeptiert.
    Es gibt auch noch andere Mitlagerer mit Geschirr.
    Das eigene Geschirr wird sofort nach Benutzung einmal mit Wasser abgewaschen.
    Dazu wird ein Gefäß (z.B. die Spülwanne) mit ein wenig Wasser gefüllt und das Geschirr vom gröbsten Dreck befreit. Dieses Wasser kann (zur Entlastung der Wasserholer) auch mehrmals benutzt werden.
  6. Spüldienst
    Immer, wenn nach dem Kochen dreckiges Kochgeschirr anfällt bekommt der Spüldienst einen Topf mit heißem Wasser von der Feuerstelle und spült das zuvor bereitgestellte Drapier- und danach das schmutzigere Kochgeschirr.
    In der Regel haben wir nur die Möglichkeit einen Topf mit heißem Wasser zum Spülen zu bereiten, wenn der Spüldienst nicht den ganzen Tag zugange sein möchte.
    Den Spüldienst unterstützen zwei Leute. Eine zum Abtrocknen und die andere zum Wegräumen des Geschirrs.
  7. Getränke
    Im Lager wird jeder mit Kaffee, Kakao, Tee und Eistee versorgt, solange der Vorrat reicht.
    Wer Säfte, Limonaden oder alkoholische Getränke haben möchte, bringt diese bitte selbst mit. Ferner haben Tee und Eistee immer auf dem Tisch zu sein. Wer eine Kanne leer macht, macht bitte neuen Tee/ Eistee)
  8. Wasser, Holz, authentisch, Lagerwache
    Wer das Lager verlassen möchte, stellt sich bitte vorher diese Fragen:
    • Ist noch genug Wasser im Fass und in den Kannen?
    • Ist noch genug Holz an der Feuerstelle?
      Falls nicht, bitte auffüllen.
    • Liegt irgendwo etwas unauthentisches oder Zeug von mir im Weg rum?
      Falls ja, bitte wegräumen.
    Danach schauen, wer noch im Lager ist. Sind mit dir nur noch zwei bis drei Personen im Lager, solltest du alle und dich selbst fragen, ob du jetzt wirklich gehen musst.
    Ansonsten fragst du Broll oder Conny, ob noch was ansteht die nächsten 1-2 Stunden und kannst gehen.
  9. historische Authentizität
    Die Frage, was authentsch ist und was nicht, ist ein sehr weites Feld. In vielen Texten zur Organisation des Lagers wird dieses Wort häufig sehr bedenkenlos verwendet und deswegen hier eine Erklärung: Historische Authentizität bedeutet, dass ein Artefakt tatsächlich aus der vermuteten Zeit stammt oder tatsächlich der historischen Figur gehörte. Das ist unschwer zu erkennen nicht unsere Definition. Authentizität im Theater oder allgemein der Rhetorik ist umgangssprachlich mit Glaubwürdigkeit zu beschreiben. Glaubwürdig sind Dinge im Lager denen man nicht ansieht, dass es keine Gegenstände früherer Zeiten sind. Entweder wirken Materialien durch ihre Verarbeitung authentisch oder es werden sogar authentische Materialien verarbeitet. Im Zusammenhang der Authentizität wird auch oft die „Husse“ verwendet. Das ist ein der äußeren Form des Gegenstandes angepasster Überwurf aus authentischem Material, um diesen vollständig zu verdecken.