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Xanten, 14.05 - 17.05.2015






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Nordwall, 46509 Xanten


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Tagebuch

Brolls Tagebuch - Auszug vom Sündenfrei-Sigfriedspektakel in Xanten

Xanten
ja Xanten oh Herr
wie oft habe ich dich angefleht zu Gedenken des legendären Siegfried aus der Nibelungensage und da stand ich nun mit wunden Füßen und Löchern in den Sohlen den weiten Weg hinauf gepilgert nach Xanten.
Mir zum Geleit hatten sich nur meine Engsten Wegbegleiter eingefunden.
Conny, die von ihren Sprösslingen meist Mutter genannt wird, ist unsere warmherzige
Jungfer mit ihren vier Kindern, von denen zwei schon den Kindesbeinen entwachsen sind.
Sie ist es gewohnt dem adeligen Tross hinterher zu reisen, in der Küche aus zu helfen und bei Abreise vielleicht ein paar verlorene Kinder aufzunehmen. Bastarde und Verwaiste.
Ich allerdings stand inmitten der Pracht von zig bunten und Prunkvollen Ritterlagern und konnte den Mund nicht mehr schließen.
Wie dem auch sei. Nachdem ich meinen Schrecken über die wahre Schönheit des Xantener Marktes überwunden hatte und anfing mich auch in meinen Lumpen dort wohl zu fühlen (besonders bei diesem herrlichen Wetter) merkte ich
schnell mit Zufriedenheit, dass auch wir für Kinder und Besucher eine der vielen Attraktionen mit unserem für jeden offenen Lager boten, in dem es immer was zu sehen und zu erzählen gab.
Und zu singen, wie Mario abends am Feuer unter Beweis stellte, nachdem ich ihn mit Sascha von der Goldschmiede Echsenclan bekannt gemacht hatte.

Außerdem haben Dank dem Schildbauer jetzt alle Kinder von Mutter einen neuen wunderschönen Hornlöffel.
Auch auf dem nächsten Sündenfrei Markt wird er meinen Einkaufszettel abarbeiten dürfen.
Das allergrößte auf dem Markt war aber zugleich das Mühseligste Tagewerk:
Der große Guidolpho erweckte für die Kinder als Faun einen Drachen zu Leben wie er wohl wirklich einzigartig ist:
Fangdorn ist ein wahres Meisterstück der Mechanikergilde, zusammengebaut mit Stahl und Flaschenzügen und auf Rädern,
sodass in seinem Innern ein ausgewachsener Mann als Herr über Fangdorns Flammen und Flügel Platz findet und seinen mächtigen Schädel bewegen kann.
Ich aber und Jan, ein junger Recke aus dem Ritterlager der Wölfe zu Westfalen
und tags darauf Mario standen in Fangdorns Beinen.
Mit unseren Füßen an Fangdorns Krallen befestigt schoben wir den Koloss durch schiere Muskelkraft über den Kampfplatz,
um gegen Raubritter in die Schlacht zu ziehen und schönen Waldwesen zur Hilfe zu eilen.
Und ich denke, Xanten hat uns nicht das letzte mal gesehen.
Euer Broll
P.S. Ich habe jetzt meinen langersehnten Filzhut. Ein Waschechter Filzhut für mich armen Pilgersmann.